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FAQs


Warum findet das Pilotprojekt in Berlin statt?

Autonome, KI-gestützte Systeme gehören zu den wichtigsten Technologien von morgen. 

Sie bestimmen künftig die Produktionsabläufe in der Industrie, revolutionieren unser heutiges Verständnis von Maschinen und Robotern und werden die Mobilität der Zukunft sicherer und effizienter machen, vom Autonomen Fahren bis hin zur Logistik auf Flughäfen, Schienen, Straßen und in den Fabriken.

Wir sehen in der Entwicklung autonomer Systeme deshalb enormes Potenzial und wollen ihre Entwicklung mitbestimmen.

Mit dem 3D Data Pilotprojekt in Berlin und unserer Technologie fordern wir den Status quo der Mobilität heraus und setzen uns an die Spitze der Entwicklung: Wir wollen den Standard setzen, wenn es um den künftigen Einsatz autonomer Systeme in den verschiedensten Bereichen der Mobilität geht.

Insbesondere steht für uns die Sicherheit im Straßenverkehr im Fokus. Denn wenn im Straßen- und Bahnverkehr sicher navigiert wird, profitieren alle davon – auch Radfahrer und Fußgänger. Mit dem Pilotprojekt in Berlin arbeiten wir daran, die Frage nach den Gefahren des autonomen Fahrens überflüssig zu machen und den Verkehr an sich sicherer zu gestalten. 

Was haben die Stadt Berlin und ihre Bürger davon?

Berlin ist der perfekte Ort für das Pilotprojekt. Mit seiner internationalen Gründer- und Startup-Szene ist Berlin der Innovationstreiber in Deutschland und Europa. In der deutschen Hauptstadt entwickeln Unternehmer, Forscher und Kreative aus aller Welt Ideen mit weltweiter Strahlkraft und Geschäftsmodelle für die Welt von morgen. 

Dabei geht es auch um eine neue Form der städtischen Infrastruktur – konkret: autonome Systeme in der Smart City, der vernetzten, intelligenten Stadt. Berlin ist hier besonders ehrgeizig unterwegs und ist deshalb die perfekte Stadt, um die Entwicklung unserer Produkte voranzutreiben und unser Pilotprojekt durchzuführen.

Es geht uns darüber hinaus um mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Wenn Pkw und Bahnen sicher navigieren, profitieren alle davon – auch Radfahrer und Fußgänger. Mit dem Pilotprojekt in Berlin arbeiten wir daran, die Frage nach den Gefahren des autonomen Fahrens und des Verkehrs im Allgemeinen überflüssig zu machen.

Um was geht es technisch bei dem Pilotprojekt in Berlin? 

Autonome Systeme wie das Autonome Fahren stehen vor zahlreichen Herausforderungen. Dazu gehören vor allem die Verarbeitung von 3D-Daten in Echtzeit, um mögliche unvorhergesehene Situationen zu meistern. Um diese Herausforderungen zu lösen, führt Artisense zusammen mit den Projektpartnern Alba, Bombardier und Siemens in Berlin ein bisher einzigartiges Pilotprojekt durch. 

Dabei geht es um die Erprobung unserer KI-gestützten Technologie unter realen Bedingungen, die in Zukunft als Grundvoraussetzung sicherer, autonomer Navigation von Fahrzeugen und Robotern dient.

Konkret kartografieren wir mit Hilfe von handelsüblichen Kameras und Sensoren die Stadt Berlin. Mit den erhobenen Daten erstellen wir digitale, maschinenlesbare Punktwolken und ermöglichen damit eine digitale 3D-Rekonstruktion Berlins sowie die präzise Lokalisierung, z. B. von Pkw, ganz ohne GPS. 

Was macht das Berliner Projekt besonders?

Mit der 3D-Kartierung und -Lokalisierung in Echtzeit – skalierbar und dynamisch – setzen wir den künftigen Standard für KI-gestützte autonome Systeme. In Berlin wollen wir das erstmals demonstrieren. Artisense arbeitet dafür mit einem internationalen, interdisziplinären Team und starken Partnern aus dem Industrie- und Mobilitätsbereich.

Die Vision ist, Maschinen beizubringen, wie Menschen zu sehen sowie in und mit der Umwelt zu agieren. Damit soll ein Schritt in die Zukunft autonomer Systeme gelingen, bei denen der Mensch stets im Mittelpunkt bleibt und die den Menschen im Alltag unterstützen und zur Lebensqualität beitragen.

Artisense denkt Computer Vision, also maschinelles Sehen, anders als bisherige Ansätze. Die KI-gestützte Technologie ermöglicht eine dynamische 3D-Kartierung und Lokalisierung, das heißt die Verarbeitung von 3D-Daten in Echtzeit, ohne auf GPS angewiesen zu sein. Die Lösung übertrifft dabei andere Technologien, was Präzision, Robustheit und Effizienz angeht.

Das Pilotprojekt in Berlin setzt auf Artisense Produkte zur dynamischen 3D Kartierung. Dahinter steckt eine firmeneigene, proprietäre Technologie, die von Artisense-Ingenieuren und -Forschern entwickelt wird. Sie basiert auf jahrzehntelanger Forschung an weltweit führenden Universitäten. 

Wo werden Daten in Berlin erhoben und wie viele Fahrzeuge sind unterwegs? 

Wir kartografieren in allen Stadtteilen Berlins. Für das gemeinsame Pilotprojekt setzt Artisense für die Datenerhebung sechs Müllfahrzeuge des Recyclingspezialisten Alba sowie vier weitere Flottenfahrzeuge ein.

Was unterscheidet die Kartierung von Googles Street View?

Google Street View und unser Pilotprojekt stützen sich auf  komplett unterschiedliche Vorgehensweisen. Google Street View ist notwendig, um das kommerzielle Produkt Google Maps, bestehend aus öffentlich im Internet erreichbarem Karten- und Bildmaterial, besser nutzen zu können. Die Bilder vom Google Street View sind entsprechend frei im Internet verfügbar und einsehbar. 

Wer steckt hinter dem Pilotprojekt in Berlin und was ist das Interesse der beteiligten Partner?

Für das Pilotprojekt in Berlin arbeitet Artisense mit Industriepartnern und Mobilitätsspezialisten zusammen. Dazu gehören der Berliner Recyclingspezialist Alba, Bombardier und Siemens. 

Alle Projektpartner verstehen sich als technologische Vorreiter, wenn es um die Zukunft der Mobilität und Logistik geht. Sichere, autonome Systeme sind dafür ein Schlüssel.  

Das 3D Data Pilotprojekt in Berlin ist für Artisense und die Partner deshalb ein wichtiger Meilenstein. Konkret geht es um die Erforschung von hochtechnologischen Systemen zur sicheren, autonomen Navigation von Fahrzeugen und Robotern. Ein entscheidender Baustein ist dafür die Verarbeitung von 3D-Daten der Umgebung in Echtzeit. 

Ziel ist es, mit einer skalierbaren, dynamischen 3D-Kartierung und -Lokalisierung in Echtzeit den künftigen Standard für KI-gestützte autonome Systeme zu setzen, der ohne GNSS/GPS-Daten auskommt.

Werden personenbezogene Daten erfasst? Wenn ja, wie werden die Daten gesetzeskonform geschützt?

Auch wenn personenbezogene Daten für das Pilotprojekt nicht benötigt und auch technisch nicht verarbeitet werden, können wir nicht ausschließen, dass allgemeine, personenbezogene Daten in Form von Gesichtern, Kfz-Kennzeichen oder Schildern erfasst werden. Allerdings werden personenbezogene Daten im Nachgang, soweit es technisch möglich ist, automatisiert anonymisiert. Die erfassten Kamerabilder werden in maschinenlesbare 3D-Punktwolken verarbeitet. Diese sind anonymisiert und enthalten keine personenbezogenen Daten wie Gesichter.

Datenschutz und die Privatsphäre von Bürgern genießen höchste Priorität. Eine Veröffentlichung der Klardaten ist nicht vorgesehen und die Daten sind durchgehend verschlüsselt und sicher gespeichert. Wir halten uns strikt an deutsches und europäisches Recht. Ein für das Projekt eingesetzter Datenschutzbeauftragter begleitet das Pilotprojekt. Die eingesetzten Fahrzeuge sind deutlich gekennzeichnet und für jedermann erkennbar.

Nach Abschluss Kartografierung Berlins werden die Daten maximal 12 Monate gespeichert. Die erhobenen personenbezogenen Daten werden von den Datenspeichergeräten entsprechend der Schutzklasse und Sicherheitsstufe der Datenkategorie gemäß DIN 66399 gelöscht.  

Wo werden die Daten verarbeitet und welches Datenschutzrecht ist gültig? 

Die Daten werden ausschließlich in der Europäischen Union, also in Staaten in denen laut Europäischer Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ein gleiches Sicherheitsniveau besteht, verarbeitet. Soweit es zur Bearbeitung der Daten oder zu Forschungszwecken erforderlich ist, wird sich der Verarbeitungsprozesse einzelner anderer Unternehmen als Auftragsverarbeiter bedient, welche nach den europäischen Datenschutzrichtlinien gemäß Art. 28 DSGVO vertraglich eingebunden sind.

Wie ist vor der Datenerhebung über das Vorhaben kommuniziert worden?

Die Projektpartner haben über eine Pressemitteilung die Öffentlichkeit und Medien im Vorfeld informiert. Die bei der Datenerhebung eingesetzten Fahrzeuge sind deutlich gekennzeichnet. 

Besteht ein Sicherheitsrisiko für Verkehrsteilnehmer durch die Verwendung der Kameras? 

Nein, es besteht kein erhöhtes Sicherheitsrisiko für Verkehrsteilnehmer im Vergleich zum sonst üblichen Alltagsverkehr. Vielmehr wird an der Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr geforscht und gearbeitet.